LERNE DEN MENSCHEN KENNEN

Manuel Horeth

Der Mann, der anderen zeigt, was in ihnen steckt.

LERNE DEN MENSCHEN KENNEN

Manuel Horeth

Der Mann, der anderen zeigt, was in ihnen steckt.

MANUEL HORETH MACHT STÄRKE SICHTBAR

Grenzen. Niemals.Nirgends.

Manuel Horeth

Wer Manuel Horeth erlebt, spürt seine Begeisterung und Überzeugung. Denn er ist überzeugt: „In jedem von uns steckt mehr, als wir selbst oft glauben.“

Diese Neugier führte ihn vor über 20 Jahren vom Radio und Fernsehen bis in den Spitzensport. Er arbeitete für Weltmeister, Olympiateilnehmer, Profisportler, Führungskräfte und Unternehmen. Als Moderator, Entertainer, Autor und TV-Experte erreichte er Millionen Menschen. Im Mittelpunkt steht dabei immer seine Leidenschaft für mentale Stärke. Manuel Horeth verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen aus dem Spitzensport, der Kraft großer Bühnen und konkreten Übungen für den Alltag. Sein Ziel: weg von komplizierten Theorien und mystischen Versprechen, hin zu einem modernen und greifbaren Verständnis mentaler Stärke.

ZWISCHEN FREIHEIT UND FREIGEIST

Wie alles begann

Manuel Horeth ganz persönlich

Nein. Und genau das macht meine Arbeit glaubwürdig. Mentale Stärke bedeutet für mich nicht, immer souverän zu sein, niemals zu zweifeln und jede Situation perfekt im Griff zu haben. Auch ich kenne Unsicherheit, Druck und Tage, an denen nicht alles leicht geht.

Der entscheidende Unterschied ist, wie wir damit umgehen. Mentale Stärke hilft uns nicht dabei, keine schwierigen Momente mehr zu erleben. Sie hilft uns, schneller wieder aufzustehen, klarer zu denken und handlungsfähig zu bleiben. Ich vermittle deshalb keine Theorie aus dem Lehrbuch, sondern Strategien, die ich selbst anwende und seit vielen Jahren mit Menschen in unterschiedlichsten Situationen erlebe.

Weil Wissen allein noch nichts verändert. Menschen müssen etwas erleben, damit es in Erinnerung bleibt.

Ich möchte nicht, dass jemand eine Stunde lang zuhört, ein paar Notizen macht und am nächsten Tag alles vergessen hat. Ich möchte, dass Menschen lachen, staunen, mitmachen und plötzlich etwas über sich selbst erkennen. Genau daraus ist meine besondere Art entstanden, mentale Stärke zu präsentieren.

Für mich sind Unterhaltung und Tiefgang keine Gegensätze. Im Gegenteil. Wenn Menschen offen, neugierig und emotional beteiligt sind, können wichtige Botschaften viel stärker wirken. Deshalb verbinde ich mentale Techniken mit Show, Interaktion, Überraschung und echten Erlebnissen.

Dass Talent allein niemals genügt. An der Weltspitze können viele Menschen technisch und körperlich Außergewöhnliches leisten. Am Ende entscheidet oft, wer unter Druck an sich glauben, nach Fehlern weitermachen und im entscheidenden Moment seine Leistung abrufen kann.

Genau das gilt auch außerhalb des Sports. Wir alle erleben Wettkampfsituationen: ein wichtiges Gespräch, einen Auftritt, eine Prüfung, einen beruflichen Neustart oder eine persönliche Krise. Spitzensportler zeigen uns, dass mentale Stärke nicht angeboren sein muss. Sie lässt sich trainieren.

Das ist eine meiner wichtigsten Botschaften: Wir können nicht jede Situation kontrollieren. Aber wir können trainieren, wie wir ihr begegnen.

Ich liebe es, Ideen zu entwickeln, neue Wege zu gehen und Dinge zu verwirklichen, von denen andere vielleicht zunächst sagen, dass sie nicht funktionieren können. Diese Freiheit brauche ich, um kreativ zu sein und mich lebendig zu fühlen.

Natürlich möchte ich erfolgreich sein. Aber nicht nur gemessen an Zahlen, Reichweite oder Applaus. Erfolg bedeutet für mich auch, mein Leben selbst gestalten zu können, Zeit mit den richtigen Menschen zu verbringen und mit meiner Arbeit etwas zu bewegen. Am Ende zählt nicht nur, was wir erreicht haben, sondern ob wir dabei noch wir selbst geblieben sind.

Sie sollen stärker nach Hause gehen, als sie gekommen sind.

Vielleicht verändert sich nicht sofort ihr ganzes Leben. Aber möglicherweise verändert sich ein Gedanke. Sie erkennen eine Möglichkeit, wo vorher nur ein Problem war. Sie trauen sich einen Schritt zu, den sie lange hinausgeschoben haben. Oder sie begreifen, dass viel mehr in ihnen steckt, als sie bisher angenommen haben.

Genau das treibt mich an. Ich möchte Menschen nicht zeigen, wie beeindruckend mentale Stärke sein kann. Ich möchte ihnen zeigen, wie beeindruckend sie selbst sein können. Wenn jemand nach einem Vortrag, einer Show oder einem Buch denkt: „Vielleicht kann ich wirklich mehr, als ich bisher geglaubt habe“, dann hat meine Arbeit ihr Ziel erreicht.

Dann bin ich einfach Manuel. Ein Mensch, der sein Leben liebt, Freiheit braucht, gern ironisch und manchmal auch sarkastisch ist, kritisch denkt und auch ab und zu ein wenig ungedulig sein kann. Die Menschen, die mir nahestehen, sind für mich ein wichtiger Rückzugsort. Bei ihnen muss ich nichts beweisen, nichts präsentieren und niemanden begeistern. Genau diese Momente genieße ich besonders.

Am besten dort, wo ich Weite und Freiheit spüre und das Gefühl habe, aus dem gewohnten Rhythmus auszusteigen. Wasser, Natur und ein schöner Ausblick helfen mir dabei besonders. Im Sommer bedeutet es für mich sehr viel, Zeit am See zu verbringen, aufs Wasser zu schauen und für einen Moment nichts zu müssen. Im Urlaub entdecke ich gern neue Orte. Gleichzeitig kehre ich auch immer wieder gern an Plätze zurück, die mir vertraut sind. Es ist ein schönes Gefühl, irgendwo anzukommen und ein wenig das Gefühl zu haben, nach Hause zu kommen. Das Land, das ich bisher am häufigsten bereist habe, ist Südafrika. Ich war bereits mehr als zehnmal dort und habe insgesamt viel Zeit in Kapstadt verbracht. Ich liebe die Küsten, die Sonnenuntergänge, das gute Essen und dieses besondere Lebensgefühl. Auf dem Lion’s Head zu stehen und über die Stadt und das Meer zu schauen, gehört für mich zu den Momenten, in denen ich sofort spüre, wie der Kopf ruhig und die Welt wieder weiter wird.

Sehr offen. Es gibt natürlich Menschen, die mit dem Thema mentale Stärke überhaupt nichts anfangen können. Das ist für mich völlig in Ordnung. Schließlich mag auch nicht jeder Karotten, klassische Musik, Pop oder Rap. Wir Menschen sind unterschiedlich, haben verschiedene Persönlichkeiten und ganz eigene Zugänge zu bestimmten Themen.

Spannend wird es für mich dann, wenn jemand skeptisch ist. Das empfinde ich nicht als Ablehnung, sondern eher als positive Herausforderung – mittlerweile fast schon als Leidenschaft. Denn genau darin liegt mein Spezialgebiet: Menschen zu zeigen, dass mentale Vorbereitung auf Herausforderungen vieles leichter machen kann, ohne dass man dafür an irgendetwas glauben muss.

Gerade in meinen Shows sind es oft jene, die ohne Erwartung mitkommen, vielleicht sogar ein wenig widerwillig. Wenn genau diese Menschen danach zu mir sagen: „Danke, da waren einige gute Gedanken dabei, die nehme ich mit“, dann freut mich das besonders.

Mit Kritik habe ich deshalb kein Problem. Ich höre zu, prüfe, was davon für mich wertvoll ist, und akzeptiere gleichzeitig, dass nicht jeder Mensch von allem begeistert sein muss. Aber wenn aus Skepsis Neugier wird, dann habe ich mein Ziel erreicht.

Ich bin gerade dabei, meine persönliche Bucket List zu erstellen. Also jene Dinge aufzuschreiben, die ich in meinem Leben unbedingt noch erleben, verwirklichen oder wagen möchte.

Inspiriert hat mich dabei auch das Buch The Big Five for Life. Darin geht es um die großen Dinge im Leben und um die Frage, worauf man einmal zurückblicken möchte. Was soll am Ende wirklich zählen? Was möchte man erlebt haben, damit man nicht sagen muss: Schade, dass ich das nie gemacht habe?

Für mich ist eine Bucket List deshalb keine gewöhnliche Zielliste. Es geht nicht um Aufgaben, die man abhakt. Es sind besondere Träume, die man sich erfüllt, weil sie dem eigenen Leben Bedeutung, Freude und Erinnerungen geben.

Meine Bucket List ist noch lange nicht fertig. Einige Punkte stehen schon darauf, andere entstehen gerade erst. Aber der wichtigste Gedanke dahinter ist für mich ganz klar: Am Ende möchte ich zurückblicken, lächeln und sagen können: I did it.

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